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uPnP/DLNA zuhause
Nov 27, 2016 TWEET LINK

Wer einen Raspberry Pi oder ähnliches zuhause noch in der Ecke liegen hat, kann damit wunderbar seine altmodische Stereoanlage mit Klinke internetfähig machen. Zuhause habe ich so meine Anlage aufgewertet. Im Zusammenspiel mit meinem Medienserver funktioniert das wunderbar.
Mehr über uPnP (Wikipedia).

Auf den Pi hab ich den uPnP-Renderer gmrender-resurrect installiert. Auf der Projektseite wird super erklärt, wie man das Programm zum laufen bringt (Link) - deshalb überspringe ich die Beschreibung. Wenn der Minicomputer mit dem LAN verbunden ist und der Stecker für die Anlage auch arretiert ist, kann man loslegen.

Wenn man nur Musik vom Smartphone aus abspielen möchte, reicht ein einfacher uPnP-Control-Point wie BubbleUPnP. Für Linux gibt es z.B. GUPnP. Auf Debian kann das mit dem folgenden Befehl einfach installiert werden.
apt-get install gupnp-dlna-tools gupnp-tools

Um auch größere Musiksammlungen zu verwalten, gibt es uPnP-Server. Wenn man eine Fritzbox besitzt, kann man diese als Medienserver wunderbar einsetzen; einfach Festplatte per USB anschließen, in den Adminbereich des Routers http://fritz.box und unter Heimnetz > Mediaserver ein Häkchen bei Mediaserver aktiv setzen.
Eine andere Möglichkeit unter GNOME (bspw. bei Debian) ist Rygel. In den Systemeinstellungen können bei dem Unterpunkt Freigabe Ordner zur Freigabe ausgewählt werden. Über den Control-Point kann dann der Server oder Ort der Musik ausgewählt werden sowie das Wiedergabegerät.

Smart home
Nov 27, 2016 TWEET LINK

Zur Zeit kommen vermehrt Geräte zur Hausautomatisierung auf den Markt - Google hat bei der diesjährigen I/O ihre Smart Home -Zentrale ‘Home’ gezeigt. Mit Sprachassistent an Bord kann es nicht nur Musik abspielen, sondern auch andere vernetzte Geräte ansteuern. Amazons Äquivalent zu Google Home ist ‘Echo’ mit dem Sprachassistenten ‘Alexa’.

Wer aber unabhängiger bleiben möchte, kann mit Raspberry Pi und Co. auch einiges erreichen. Ich persönlich habe die Fertiglösungen (Echo, Home) noch nicht ausprobiert, auch wegen geringer Verfügbarkeit in DE - von den Preisen mal ganz abgesehen. Das Thema werde ich, auch ohne die Highend-Lösungen von Google und Amazon, trotzdem behandeln.

Use my jekyll themes
Nov 7, 2016 TWEET LINK

Jekyll is a widely used static site generator that powers lots of websites, also this one. I have created two easy configurable and minimal themes. You can use them how you want. They are open source on Github - both licensed under MIT.

material theme

See the demo or the Github Project

onepage theme

This theme generates only one html page, used here in this blog!
Github Project

Neueröffnung der Verkaufsräume bei Seiler
Sep 26, 2016 TWEET LINK

Am Samstag, 24. 9., hat die Klavierfabrik Seiler in Kitzingen ihre neuen Verkaufsräume eröffnet. Diese sind im Ortsteil Etwashausen im Gebäude der Traditionsfirma.

Die Verkaufsräume sind auf zwei Etagen verteilt; die Klaviere stehen im Erdgeschoss, die Flügel oben. Bei den Klavieren sind vor allem die in Kitzingen hergestellten Modelle, aber auch die der koreanischen Mutterfirma Samick, zu sehen.
Oben ist ein kleiner Konzertsaal eingerichtet, bei dem an den Seiten die Flügelmodelle stehen. Einen Raum weiter finden sich Sondermodelle und auch historische Instrumente der Manufaktur.

Ein Highlight für mich war, dass ich auf vielen der Pianos spielen durfte - kein Vergleich zu dem ein bisschen in die Jahre gekommenen Klavier zuhause.

Über mich
Sep 11, 2016 TWEET LINK

Ich bin ein Schüler aus dem Raum Kitzingen, bin 16 Jahre alt und liebe es, Klavier zu spielen und multimediale Projekte umzusetzen.

Ich lebe erst seit kurzem im fränkischen Raum, davor war ich mein ganzes Leben in Raum Stuttgart bei Heilbronn. In der alten Region habe ich mich an mehreren Projekten rund um Open-Data beteiligt.

Mein Lieblingsinstrument ist das Klavier, das ich auch selbst spiele (wie schon erwähnt).
Ich spiele meist klassische Musik; hören tu ich aber auch neuere Musik.
Im Blog werden sich einige Texte zum Thema Klavier und Musik finden.

Ich werde mich auch um Artikel über meine Projekte, Webtechnologien (also nicht die Tätigkeit am Webstuhl), Linux, BSD, C, Open-Source, Open-Data und viele weitere Themen bemühen. Wenn ich mal Zeit finde, schreibe ich auch ein paar Zeilen über dies und das. Ganz vergessen; Material Design ist etwas, dass ich seit neuerer Zeit sehr feiere.

Markdown License Badges
Sep 6, 2016 TWEET LINK

I am a person who spends for every hour of coding the same amount of time on creating READMEs and documentation. I wanted to give the people, who have a quick look on the projects a small info of the licensing conditions.

I created a Gist on my Github with a bunch of License badges for including into markdown files.
Simply copy and paste the badge with your selected License into the project’s README.
If you are searching for a license badge, check it out and let me know, you like it!

Here is the magic list!

Des armen Apostrophus‘ täglich Leid
Sep 5, 2016 TWEET LINK

Es mag Leute geben, die Wort und Schrift so anwenden, wie sie generell durchs Leben zu streifen pflegen: Ein bisschen schludrig hier, gedankenlos bis unbelehrbar dort. Oder schlicht bis aufs Äußerste unwissend. Das Ergebnis: Rechtschreibung wird zunehmend zum Glücksspiel. Verzerrte Sprache erobert ungestraft den öffentlichen Raum und gerinnt allmählich zu akzeptiertem Allgemeingut.

Der neuzeitliche Gebrauch des Apostrophs steht beispielhaft für diese Entwicklung. Den Einsatz des schüchternen Strichleins hat sich die deutsche Sprache dereinst für ganz bestimmte Ausnahmefälle vorbehalten. Für wohldosierte Ausbrüche aus dem schnöden schreiberischen Einerlei. Heute dagegen kreist der Holzhammer. Und es wirkt nicht mal mehr bemüht, sondern nur noch obszön, wenn das einst verschämt und leise eingestreute Symbölchen von jeder zweit- und drittklassigen Reklametafel krakeelt. In einer Kühnheit wird der brave Apostrophus entblößt, dass es empfindsamen Sprachseelen graust.

Beispiele lassen sich viele und überall finden. Wenn etwa die brave Mimi dem Vorbeieilenden den Besuch ihres Schönheitstempels anheimstellt, wundert es einen nicht, wenn das Portal des Etablissements die Worte zieren: „Mimi’s Beautysalon“. Selbst den längst zu Staub zerfallenen DDR-Prachtbau „Palast der Republik“ darf man heute gänzlich ungeniert als „Erich’s Lampenladen“ schmähen.

Ach ja: Um den Genitiv, den Wesfall, zu kennzeichnen, reicht das ohne Apostroph angehängte s übrigens völlig aus. Annas Traum ist ganz der ihre, auch ohne Apostroph. Genauso wie Großvaters Briefmarkensammlung inhaltlich wie sprachlich komplett ist.

Derbe, komische, Kopfschütteln zuhauf auslösende Beispiele für den Missbrauch des Apostrophs finden sich in beschämender Fülle hier: deppenapostroph.info.

Die einschlägigen Rechtschreib-Regeln zum Thema

Man setzt einen Apostroph bei Wörtern mit Auslassungen, wenn die verkürzten Wortformen sonst schwer lesbar oder missverständlich wären (Bsp.: „Dass aber der Wein von Ewigkeit sei, daran zweifl’ ich nicht (…)“).

Man kann einen Apostroph setzen, wenn Wörter der gesprochenen Sprache mit Auslassungen schriftlich wiedergegeben werden und sonst schwer verständlich sind (Bsp.: „Da fährt sich’s schlecht.“).

Bei allgemein üblichen Verschmelzungen von Präposition (Verhältniswort) und Artikel setzt man keinen Apostroph (Bsp.: ans, aufs, durchs, fürs, hinters, ins etc.).

Der Apostroph steht nur dann zur Kennzeichnung des Genitivs (Wesfalls) von Namen, wenn diese auf s, ss, ß, tz, z, x, ce enden und keinen Artikel o. Ä. bei sich haben (Bsp.: Grass’ Blechtrommel, Voß’ Übersetzung, Ringelnatz’ Gedichte, Marx’ Philosophie).

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